Wie pflegt man den Rasen? Grundregeln und wertvolle Hinweise
Du hast einen eigenen Garten oder ein Grundstück und suchst nach Tipps zur richtigen Rasenpflege? Du fragst dich, welche Pflegemaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden sollten und ob du das alleine schaffst? Sicherlich kannst du viele Arbeiten selbst erledigen. Grundlegende Tipps findest du in unserem Artikel, der dir beim Start in das Abenteuer Rasenpflege hilft. Bei ernsthafteren Problemen kann natürlich die Hilfe eines Profi-Teams nützlich sein. Wann das der Fall ist? Das erfährst du im Text!

Womit anfangen?
Sortenwahl? Mähen? Dünger? Viele denken, dass sie damit die Rasenpflege beginnen sollten. Doch die Wahrheit liegt tiefer, und zwar buchstäblich. Schönes Gras ist dank des Bodens möglich, in dem die Samen keimen und sich entwickeln können. Es ist klar, dass du kein Unkraut und keine Schädlinge in deiner Erde haben willst, aber hast du dir schon mal überlegt, welche Bodenqualität Gras zum Wachsen braucht?
Die ideale Erde für Gras ist leicht sauer (mindestens pH-Wert 5,5), durchlässig und humusreich. Den Zustand kannst du selbst kaum beurteilen, besonders nicht, ob alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthalten sind. Eine einfache und umfassende Bodenanalyse genügt, nach der du einen Bericht im PDF-Format auf dein Handy bekommst. Erst dann solltest du die Düngung planen – vorher weißt du nicht, was für deinen Rasen wirklich funktioniert.
Eigenständige Pflegemaßnahmen
Tatsächlich reichen für die Düngung eines durchschnittlichen Rasens pro Saison nur wenige Minuten Arbeit aus. Du kannst die Pflege auf die spezifischen Bedürfnisse deines Rasens abstimmen oder fertige Rasendünger wählen, z. B. Rasendünger für den Vorfrühling oder für den Herbst zum Saisonabschluss. Fertige Düngermischungen sind eine praktische und bequeme Lösung, und ihre sorgfältig ausgewogene Formel sollte die Bedürfnisse der meisten Rasenflächen erfüllen. Wenn du ausführliche Informationen zum Thema Rasendüngen suchst, findest du diese in unserem Artikel.
Dünger werden am besten aufgenommen, wenn zuvor ein Belüften und eine Vertikutierung des Bodens erfolgt sind. Einfache Aerifizierer kosten ein paar hundert Zloty und ähneln einem normalen Rasenmäher. Noch günstiger sind Nagelschuhe mit Spikes an den Sohlen, die helfen, den Boden zu lockern. Das ist natürlich eine Lösung, die nur bei kleinen Rasenflächen (bis ca. 50 Quadratmeter) funktioniert. Den Rasen mähen kannst du ebenfalls selbst. Das erste Mähen im Frühjahr regt die Halme zum Wachstum an, und jedes weitere hilft dir, den Rasen auf optimaler Höhe zu halten. Du fragst dich, wie lang die ideale Halmlänge ist? Finde es heraus!
Wann sollte man den Rasen mit Hilfe eines Profis pflegen?
Wie man den Rasen pflegt – mit einer Firma oder in Eigenregie? Tatsächlich kannst du viele typische Rasenprobleme selbst in den Griff bekommen. Hilfe lohnt sich, wenn:
- sich Krankheiten auf dem Rasen ausbreiten und du nicht weißt, was das Problem ist;
- du eine sehr große Fläche hast und die Pflege nicht alleine bewältigen kannst;
- es Lücken und Unebenheiten im Rasen gibt – Verfärbungen, Fahrrinnen, Maulwurfshügel.
Wenn du Rat brauchst, melde dich bei unseren Spezialisten.